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Inverter Schweißgerät – kompakt und mit hoher Leistung

Du interessierst dich für ein Inverter Schweißgerät? Dann bist du hier völlig richtig. Wir möchten dir erklären, was ein Schweißinverter ist und wie es funktioniert. Ferner erläutern wir dir, was du alles mit diesem Gerät erledigen kannst. Du wirst begeistert sein, welche Verfahren du mit diesem besonderen Schweißgerät anwenden kannst – allerdings nur dann, wenn du dich für das richtige entscheidest. Den allergrößten Vorteil möchten wir dir bereits jetzt verraten: Es ist klein und handlich, weshalb es sich besonders für den mobilen Einsatz eignet.

Was bedeutet Inverter Schweißgerät?

Diese Art von Schweißgerät stellt kein eigenes Verfahren dar. Vielmehr bezeichnet der Begriff Inverter die Bauart vom Gerät. Was das im Detail bedeutet? Es gibt Inverter Schweißgeräte für die nachfolgenden Schweißtechniken:

Gasschmelzverfahren

MIG/MAG
WIG
Elektrodenschweißen
Plasmaschweißverfahren
Fülldrahtschweißen

Das verdeutlicht, dass sich trotz unterschiedlicher Schweißverfahren immer die gleiche Technik im Inneren befindet.

Inverter SchweißgerätWie funktioniert ein Inverter?

Bei einem Inverter Gerät wird als Erstes die Netzspannung gleichgerichtet. Dies geschieht mit einer Frequenz zwischen 20 und 150 kHz. Somit wird eine geringere Spannung erreicht. Im nächsten Schritt wird der Schweißstrom gleichgerichtet. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von Dioden.

Aber: Es gibt auch Inverter Schweißgeräte, die Wechselstrom anbieten. Natürlich handelt es sich hierbei um qualitativ hochwertige Geräte. Preislich günstigere Geräte hingegen bieten meist nur Gleichstrom an.

Die Größe dieser besonderen Schweißgeräte hängt stark von der Ausgangsfrequenz ab: Je höher die Frequenz ausfällt, umso geringer fallen die Abmessungen vom Gerät aus. Eine höhere Frequenz bietet den Vorteil, dass hiermit ein qualitativ hochwertigeres Schweißergebnis erzielt wird. Somit kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Du besitzt ein kleines Arbeitsgerät, das du ohne Weiteres mobil nutzen kannst und zusätzlich steht dir eine größere Auswahl an Tätigkeiten zur Verfügung. Nachfolgende Funktionen bietet ein Gerät mit hoher Frequenz:

Antistick: Diese Funktion verhindert beim Elektrodenschweißen das Ankleben der Elektrode

Arc-Force-Steuerung: Hier wird der Lichtbogen so gesteuert, dass dieser immer gleich bleibt. Im Hintergrund steuert das Gerät die Stromstärke, die für einen gleichmäßigen Lichtbogen verantwortlich ist.

Hot-Start: Hier wird die Stromstärke kurzfristig enorm erhöht, was ebenfalls ein Ankleben der Elektrode verhindert. Zudem wird der Schweißnahtanfang schneller erwärmt.

Ein Inverter Schweißgerät bietet folgende

Vorteile

  • Geringe Abmessungen, daher für mobilen Einsatz geeignet
  • Es gibt Geräte für MIG/MAG, WIG, Elektroden- und Plasmaschweißen
  • Kombigeräte für alle Verfahren
  • liefert hochwertiges Arbeitsergebnis
  • hochwertige Geräte arbeiten mit Gleich- und Wechselstrom
  • kühlt schneller ab
  • längere, durchgehende Arbeitszeiten möglich

Nachteile

  • hoher Preis
  • Anfällig, daher meist viele Reparaturen nötig
  • geringere Lebensdauer

Wann solltest du dich für einen Schweißinverter entscheiden?

Unsere genannten Vorteile sagen bereits das wichtigste aus: Ein Inverter Schweißgerät eignet sich besonders dann, wenn du oft auf einer Baustelle oder einfach nur im Freien arbeiten möchtest. Die handlichen Abmessungen sind hier der größte Vorteil, denn es lässt sich problemlos ins Auto tragen.

Natürlich darfst du das Gerät auch in geschlossenen Räumen verwenden – abhängig vom gewählten Schweißverfahren. Beim Schutzgasschweißen solltest du immer auf ausreichend Lüftung achten, da die erzeugten Gase giftig sind. Allerdings solltest du Zugluft vermeiden, da diese das Schutzgas wegblasen könnte.

Bedenke jedoch, dass es sich um ein elektrisches Gerät handelt, das unbedingt einen Stromanschluss mit 230 Volt benötigt. Manchmal arbeiten sie einphasig, manchmal sogar dreiphasig.

Schweißinverter am Auto

Wofür kann man es verwenden?

Aufgrund des mobilen Einsatzes werden diese Geräte sehr gerne für Arbeiten am Auto verwendet. Generell können alle Arbeitsmaterialien mit einem Durchmesser ab 0,8 Millimeter bearbeitet werden. In Bezug auf das Material kann gesagt werden, dass so gut wie jedes Material geschweißt werden kann. Natürlich hängt dies vom gewählten Schweißverfahren ab. Bedenke auch, dass du beim Schweißen von Aluminium Wechselstrom benötigst.

Mit solch einem kleinen Gerät gelangst du natürlich auch an Werkstücke, die sich nicht transportieren lassen. Aus diesem Grund verwenden viele Fachmänner den Schweißinverter, wenn sie an Heizanlagen, Tank oder sonstigen Rohrsystemen arbeiten müssen.

Beachte immer, dass ein Inverter Schweißgerät ein elektrisches Arbeitsgerät ist. Daher solltest du es nicht bei Nässe verwenden. Die Gefahr eines Stromschlages erhöht sich hier erheblich. Dies kann auch passieren, wenn deine Schutzkleidung nass wird.

 

Wie gut sind Invertergeräte?

Ein Inverter ist immer sinnvoll, um einen gleichmäßigen Strom zu erhalten. Aus diesem Grund werden auch öfter Stromgeneratoren mit einem Inverter produziert. Der Vorteil lautet hier: Die Stromstärke und die Frequenz bleiben immer gleich, egal welche Leistung abverlangt wird. Oder anders formuliert: Viele Geräte sind so empfindlich, dass sie bei Stromschwankungen einen Schaden nehmen. Bei einem Inverter kann dies nicht passieren.

Umgemünzt auf ein Schweißgerät bedeutet das: Du hast immer einen gleichmäßigen Strom und kannst aus diesem Grund auch eine qualitativ hohe Schweißnaht erzeugen. Spezielle Schweißtechniken lassen sich sogar nur mit einem Inverter Schweißgerät ausführen.

Eine kleine Anleitung

Bevor du mit dem Schweißen beginnst, solltest du auch bei diesem Schweißgerät Schutzkleidung anziehen. Anschließend verbindest du das Gerät mit dem Stromnetz und stellst alle notwendigen Parameter ein. Die Stromstärke wird maßgeblich vom verwendeten Material beeinflusst. So solltest du bei einer Materialstärke von 2 Millimeter circa 40 bis 80 Ampere einstellen; bei einem Material mit einem Durchmesser von 6 Millimeter ungefähr 220 bis 360 Ampere. Teilweise kann keine Empfehlung abgegeben werden, dann heißt es: Probieren geht über Studieren.

Nun schließt du das Massekabel vom Pluspol an einer geeigneten Stelle am Arbeitsort an. Wichtig ist, dass der Elektrodenhalter am Minuspol angeschlossen wird.

Leider können wir keine weiterführende Erläuterung abgeben, da die weitere Vorgehensweise vom gewählten Verfahren abhängt. Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es ein Inverterschweißgerät für jedes Verfahren. Daher solltest du dir vorher überlegen, mit welchem Verfahren du künftig arbeiten möchtest. Zum professionellen Ausüben der Schweißtätigkeit benötigst du ausreichend Erfahrungen.

Natürlich kannst du das Schweißen auch im Rahmen eines Kurses lernen. Aber: Wir können hier keine näheren Informationen zu den einzelnen Verfahren abgeben. Diese findest du auf unseren Unterseiten über das MIG/MAG, WIG- oder Elektrodenschweiß-Verfahren. Dort erhältst du auch Auswahlkriterien, welches Verfahren sich für dich eignet.

Zubehör

Das wichtigste Zubehör lautet: Schutzkleidung. Du solltest unbedingt immer eine Schutzbrille, Handschuhe und eine Schweißschürze tragen. Das liegt vorrangig daran, dass jedes Inverterschweißgerät mit der Lichtbogentechnik arbeitet. Würdest du hier auf eine Schutzbrille verzichten, so könntest du dich an deinen Augen verletzten. Denke immer daran, dass beim Schweißen nicht nur eine große Hitze, sondern auch ein grelles Licht entsteht.

Das weitere Zubehör ist natürlich vom gewählten Schweißverfahren abhängig. Entweder du entscheidest dich für einen Elektrodeninverter, dann benötigst du natürlich Elektroden. Diese wiederum werden vom gewählten Werkstück beeinflusst. Wichtig ist hier, dass du dich nicht nur für das richtige Material der Elektrode entscheidest, sondern auch für den richtigen Durchmesser der Elektrode. Der Durchmesser sollte größer sein, wenn auch der Durchmesser vom Werkstück dicker ist.

Entscheidest du dich hingegen für einen WIG-Schweißinverter, so benötigst du nicht nur eine Gasflasche, sondern auch die Wolfram-Elektroden und einen Zusatzschweißstoff in Form einer Stabelektrode. Schließlich brennt die Wolfram-Elektrode nicht ab, sondern erzeugt nur den Lichtbogen.

Anders verhält es sich beim MIG/MAG Verfahren: Hier benötigst du ebenfalls ein Schutzgas, aber keinen Zusatzwerkstoff. Bei diesem Verfahren brennt die Elektrode herunter und bildet zugleich die Schweißnaht.

Aufbau von Inverter Schweißgeräten

Der Hauptteil dieser Geräte besteht aus dem Trafo, der sich im Gehäuse befindet. Ebenso besitzt jedes Gerät zwei Kabel: einen Plus- und einen Minuspol. An einem dieser Kabel befindet sich der Schweißbrenner.

Der Rest des Schweißgerätes hängt vom Schweißverfahren ab. Entweder wird ein Schlauchsystem für den Betrieb der Gasflasche mitgeliefert oder das entsprechende Schlauchsystem für ein Elektrodenschweißgerät.

Logischerweise hat auch jeder Schweißinverter ein Stromkabel.

Weitere Unterschiede ergeben sich aus der Qualität der Geräte: Einige Geräte decken mehrere Schweißverfahren ab, die sich dann per Regler auswählen lassen. Ebenfalls gibt es, wie bereits angesprochen, einige Typen, bei denen du dich zwischen Gleich- und Wechselstrom entscheiden kannst.

Reinigung und Pflege

Viele Inverter Schweißgeräte sind staubdicht produziert. Dies erspart dir eine Menge Arbeit und Geld. Denn diese Geräte benötigen keine besondere Pflege.

Solltest du ein Gerät bevorzugen, das du günstig kaufen kannst, dann könnte es sein, dass du der Pflege etwas mehr Aufmerksamkeit schenken musst. So könntest du an elektronischen Bauteilen den Staub mit einem antistatischen Pinsel entfernen. Oder du pustest diesen im wörtlichen Sinn weg, indem du ionisierende Luft und einen Kompressor verwendest.

Reparaturen

Nachdem Schweißinverter relativ teuer sind, solltest du dich für ein Neugerät entscheiden. Denn dann steht dir in jedem Fall die HerstellergaraInverter Schweißgerät Reparierenntie zu. Sollte während dieser Zeit eine Reparatur notwendig werden, dann würde diese der Hersteller kostenlos durchführen. Nach dieser Zeit darfst du dich entweder an den Hersteller oder an den Händler wenden, bei dem du das Gerät gekauft hast. Beide arbeiten mit Fachleuten zusammen, die sich auf Reparaturen von Schweißgeräten spezialisiert haben.

Solltest du elektronische Fähigkeiten besitzen, so könntest du eventuell notwendige Ersatzteile selber austauschen. Denke jedoch immer daran, das Gerät in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen. Diese Prüfungen sind bei dieser Variante umso wichtiger, da das Innenleben aus technischer Sicht aufwendiger und daher auch anfälliger ist. Hinzu kommt der Transport der Geräte, der bei fest installierten wegfällt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der eine oder andere Test.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Schweißinverter worauf achtenDas größte Kaufkriterium stellt das Verfahren dar, das du mit dem Schweißgerät künftig ausüben möchtest. Solltest du dich nicht für ein relativ teures Gerät entscheiden wollen, so musst du dich für ein Schweißverfahren entscheiden. Nur teure Geräte bieten die Möglichkeit, zwischen mehreren Verfahren zu wählen.

Du wünschst dir eine hohe Flexibilität? Dann solltest du dich für ein Modell entscheiden, das sowohl Gleich- als auch Wechselstrom erzeugen kann. In diesem Fall bist du in Bezug auf das Werkstück nicht eingeschränkt. Stattdessen kannst du so gut wie jedes Material bearbeiten.

Absteckbare Kabel sind immer festen Anschlüssen vorzuziehen. So erhöht sich ebenfalls die Flexibilität. Schließlich gibt es Techniken, bei denen der Plus- und Minuspol auf eine andere Art und Weise angeschlossen werden muss.

Je kleiner das Gerät, umso höher fällt die Frequenz aus. Eine höhere Frequenz benötigst du für ein hochwertiges Schweißergebnis und für spezielle Techniken.

Wichtig ist, dass du den Schweißstrom individuell einstellen kannst. Normalerweise besitzen die meisten eine Stromstärke zwischen 130 und 200 Ampere.

Erkundige dich über den Standort der Produktionsstätte. Abgesehen hiervon sollte die Produktion immer nach den europäischen DIN-Normen ausgeführt worden sein. Eine gültige Zertifizierung sollte daher immer gegeben sein. Ein deutscher Hersteller bietet ferner den Vorteil, dass dir ein deutschsprachiger Support zur Verfügung steht.

Wo kannst du einen Schweißinverter kaufen?

Die größte Auswahl findest du natürlich im Internet. Dort kannst du nicht nur einen gewöhnlichen Vergleich zwischen mehreren Modellen durchführen. Du kannst insbesondere einen Preisvergleich vornehmen. Auf diese einfache Art findest du günstige Typen, die trotzdem viele Funktionen bieten. Oft verkaufen Hersteller ihre Geräte zu einem Schnäppchenpreis, wenn neue Modelle auf den Markt kommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein günstiges Modell geringwertig ist. Manchmal hat man einfach Glück und kann sich somit viel Geld sparen.

Der Kauf im Internet bietet weitere Vorteile: Du kannst dir bequem auf der Couch sitzend das passenden Inverter Schweißgerät heraussuchen und diesen bis an deine Haustür liefern lassen. Zudem gerätst du in den Genuss der Händler- und der Herstellergarantie. Solltest du das Gerät zurückgeben müssen – aus welchen Gründen auch immer – so funktioniert auch dies bequem und sicher.

Fazit:

Ein Inverter Schweißgerät gibt es für alle Lichtbogen-Schweißverfahren. Daher solltest du vor dem Kauf überlegen, welche Technik du künftig anwenden möchtest. Oder du entscheidest dich  für ein Kombigerät, mit dem du mehrere Verfahren anwenden kannst. Unabhängig von deiner Wahl stellt ein Schweißinverter eine gute Möglichkeit dar, hochwertige Arbeiten zu verrichten. Zudem kann es dank dem innen liegenden Trafo sehr klein gebaut werden und eignet sich hervorragend für den mobilen Einsatz. Allerdings sind diese Modelle aufgrund ihre aufwändigen Technik stör- und reparaturanfällig und besitzen einen höheren Verkaufspreis.

 

 

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